Iltis
Putorius putorius
Diese Marderart kommt
in Deutschland sehr häufig vor. Der Iltis lebt in Erdhöhlen wie z.B.
Fuchs- oder Kaninchenbauten. Im Winter rückt er sogar in die Nähe
des Menschen und bezieht Scheunen und Ställe. Leider hat auch der Iltis,
wie alle Stinkmarder, gut entwickelte Analdrüsen. Bei Angst und Erregung
verspritzt er ein übelriechendes Sekret. Diese Eigenschaft schützt
ihn nicht nur vor direkten Feinden, er wird auch von der Pelzwarenindustrie
gemieden.
Die domestizierte Form des Iltis ist das Frettchen. An dem helleren Fell kann
es von der Urform unterschieden werden. Es wird noch heute erfolgreich bei der
Kaninchenjagd eingesetzt.
weiter zurück
Home